Diese Schauspieler wurden nach den Dreharbeiten aus Filmen herausgeschnitten...
Quelle: VIDEOELEPHANT (Glomex)
Vom Drehbuch bis zur Leinwand kann sich in Hollywood vieles drastisch ändern – manchmal verschwinden sogar vollständig gedrehte Szenen, ohne dass das Publikum sie jemals zu sehen bekommt. Diese Schauspieler haben aus erster Hand erfahren, wie unvorhersehbar der Schnitt sein kann. Paul Rudd drehte für „Brautalarm“ eine alberne Date-Szene mit Kristen Wiig, die eine alternative Liebesgeschichte für ihre Figur bot. Obwohl die Szene angeblich gut ankam, störte sie letztendlich den Erzählfluss des Films, weshalb die gesamte Nebenhandlung gestrichen wurde. Maya Rudolph drehte für „Anchorman“ Szenen, die ihr typisches komödiantisches Talent unter Beweis stellten, doch das Testpublikum reagierte nicht wie erhofft. Um den Filmfluss aufrechtzuerhalten, schnitten die Cutter ihre Rolle sowie Amy Poehlers Cameo-Auftritt komplett heraus. Tobey Maguire war ursprünglich in „Life of Pi“ als der Schriftsteller zu sehen, der den erwachsenen Pi interviewt. Nach Sichtung des Materials fanden die Filmemacher, dass seine Prominenz ablenkend wirkte, weshalb sie die Szene mit Rafe Spall neu drehten. Angela Bassett spielte ursprünglich die autoritäre Chefin von Brad Pitts Figur in „Mr. & Mrs. Smith“. Doch der Subplot wurde der Einfachheit halber gekürzt, und im finalen Film ist nur noch ihre Stimme zu hören. Harrison Ford hatte einen Cameo-Auftritt als Elliots Geigenlehrer in „E.T.“, doch Regisseur Steven Spielberg entschied sich, diesen zu entfernen, um den Film in seiner jugendlichen Perspektive zu verankern. Er befürchtete, Fords Auftritt würde das Publikum nur ablenken.



