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Warum Die Alternden Unterwasser-Internetkabel Der Welt Gefährdet Sind

Quelle: VideoElephant (Glomex)

Die globale digitale Wirtschaft stützt sich grundlegend auf eine physische Infrastruktur, die unter dem Meeresboden verborgen liegt. Etwa 99 % des gesamten transkontinentalen Internetverkehrs werden über Unterwasser-Glasfaserkabel abgewickelt. Die ersten Telegrafenleitungen aus Kupfer wurden bereits Mitte des 19. Jahrhunderts verlegt, doch das heutige Netzwerk ist mit ganz neuen, modernen Herausforderungen konfrontiert. Unterwasser-Glasfasernetze sind in der Regel für eine Lebensdauer von 25 Jahren ausgelegt. Da viele ältere Systeme an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen, sind die physischen Kabel anfällig für Signalverschlechterungen, Beschädigungen und technologische Veralterung. Zudem übersteigen die enormen Anforderungen an die Datenverarbeitung – etwa durch Cloud-Computing und KI – zunehmend die alten Bandbreitengrenzen. Sicherheitsexperten weisen darauf hin, dass diese kritische Infrastruktur in nur wenigen, schmalen Seekorridoren konzentriert ist. Diese geografische Bündelung hat den Wettlauf um den Ersatz veralteter Leitungen in einen Kampf um wirtschaftliche Sicherheit und Datensouveränität verwandelt. Große Technologiekonzerne und globale Supermächte konkurrieren heute darum, die Routen der nächsten Generation auf der digitalen Datenautobahn zu kontrollieren.