Warum Hast Du Heißhunger Auf Chips Und Limonade? Der Verborgene „Glückspunkt“
Quelle: VideoElephant (Glomex)
Haben Sie sich jemals gefragt, warum es so schwer ist, nach nur einem Bissen mit dem Essen von Kartoffelchips oder Keksen aufzuhören? Lebensmittelhersteller konzipieren Snacks gezielt so, dass sie eine sensorische Schwelle erreichen, die als „Bliss Point“ (Punkt des maximalen Genusses) bezeichnet wird. Der vom Marktforscher Howard Moskowitz geprägte Begriff beschreibt das exakte Verhältnis von Zucker, Salz und Fett, das für maximales Vergnügen sorgt. Diese spezifische chemische Zusammensetzung stimuliert das Belohnungssystem des Gehirns, ohne die Geschmacksknospen zu überfordern. Laut Forschungsergebnissen, auf die die Harvard T.H. Chan School of Public Health hinweist, löst diese Kombination die Ausschüttung von Dopamin im Gehirn aus. Durch dieses ausgewogene Verhältnis bleiben die sensorisch spezifischen Sättigungssignale aus, die dem Körper normalerweise signalisieren, dass er gesättigt ist. Infolgedessen verlangt das Gehirn ständig nach einem weiteren Bissen, was dazu führt, dass man unbewusst zu viel von hochverarbeiteten Lebensmitteln zu sich nimmt. Zu verstehen, wie der „Bliss Point“ funktioniert, kann dabei helfen, bei der Auswahl verpackter Lebensmittel bewusstere Entscheidungen zu treffen. Sich auf unverarbeitete oder nur minimal verarbeitete Lebensmittel zu konzentrieren, ist der beste Weg, um die Kontrolle über die eigenen natürlichen Appetitsignale zurückzugewinnen.
