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Black Friday: So wird Ihr Gehirn dazu gebracht, mehr zu kaufen

Quelle: VIDEOELEPHANT (Glomex)

Der Black Friday verspricht enorme Ersparnisse, doch das Event ist sorgfältig darauf ausgelegt, unser Kaufverhalten zu beeinflussen. Einzelhändler nutzen psychologische Tricks, um uns zu höheren Ausgaben zu animieren. Unter normalen Umständen sammeln wir Informationen und nehmen uns Zeit, bevor wir Entscheidungen treffen, insbesondere bei größeren Anschaffungen. Zeitdruck senkt jedoch unsere Entscheidungsschwelle. Bei Aktionen wie dem Black Friday kann dieser Ansturm dazu führen, dass vorsichtige Käufer unbewusst zu Impulskäufern werden. Hinweise auf geringe Lagerbestände oder Meldungen darüber, dass andere dasselbe Produkt ansehen, schaffen Konkurrenzdruck und lassen Produkte wertvoller erscheinen. Diese Taktiken verringern unsere Bereitschaft, Optionen zu vergleichen oder Bewertungen zu lesen, weil es sich riskant anfühlt, zu zögern, wenn Artikel bald „ausverkauft“ sein könnten. Sobald Dringlichkeit das Ruder übernimmt, wechseln wir von „Brauche ich das wirklich?“ zu „Was, wenn ich es verpasse?“, was häufig zu unnötigen Käufen führt. Vorausplanen, ein Budget festlegen, vor dem Kauf kurz innehalten und sich fragen, ob man den Artikel auch zum vollen Preis haben wollen würde, kann helfen, am Black Friday die Kontrolle zu behalten.