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Hundespielkameraden könnten Demenz bei Hunden vorbeugen

Quelle: VIDEOELEPHANT (Glomex)

Hundespiele machen nicht nur Spaß, sondern könnten einer neuen Studie zufolge auch der Schlüssel zur Verhinderung von Demenz bei Hunden sein. Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass Aktivitäten wie Bewegung, Sozialisierung und Spiel Hunde vor dem Absterben von Gehirnzellen und dem kognitiven Abbau im Alter schützen können. Bei Hunden, die an Aktivitäten zur sozialen Bereicherung teilnahmen, zeigten sich über einen Zeitraum von drei Jahren deutliche Verbesserungen der Gehirnstruktur. Das Programm umfasste Übungen, soziale Interaktionen, Spielen mit Spielzeug und freies Spiel mit Artgenossen des gleichen Geschlechts. Vor allem der Hippocampus, eine für das Gedächtnis wichtige Hirnregion, nahm bei allen teilnehmenden Hunden an Volumen zu. Diese Ergebnisse sind nicht nur für die Gesundheit von Hunden von Bedeutung, sondern auch für Menschen, die mit der Alzheimer-Krankheit zu kämpfen haben. Professor Christopher Norris sagt, dass die Ähnlichkeit zwischen altersbedingten Gehirnveränderungen bei Hunden und Menschen Hunde zu wertvollen Studienmodellen macht. Wenn Sie sich also das nächste Mal mit Ihrem Hund zum Spielen verabreden, denken Sie daran, dass Sie damit möglicherweise langfristig die kognitive Gesundheit Ihres Hundes schützen.