Autos und Motoren

Mehr als nur Leistung - Forschende der University of Oxford und Polestar untersuchen das menschliche Fahrerlebnis

Quelle: AutoMotoTV (Glomex)

Performance wird traditionell anhand von Zahlen gemessen: PS, Beschleunigung, Querbeschleunigung und Rundenzeiten. Doch während Elektroautos zunehmend außergewöhnliche Leistungswerte erreichen und sich die Unterschiede bei klassischen Performance-Kennzahlen verringern, rückt eine neue Frage in den Fokus: Wie lässt sich messen, was Performance bei den Menschen hinter dem Steuer auslöst? Eine neue Pilotstudie von Forschenden des SDG Impact Lab der University of Oxford hat in Zusammenarbeit mit Polestar einen ersten Ansatz entwickelt, um diese Frage zu beantworten. Die Studie kombiniert Fahrzeugtelemetrie mit Herzfrequenzmessungen, Eye-Tracking, psychologischen Bewertungen und Interviews. Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen der Performance eines Fahrzeugs und den menschlichen Reaktionen hinter dem Steuer zu untersuchen. Zwölf Testfahrende absolvierten auf der schwedischen Rennstrecke Gotland Ring Fahrten unter ruhigen und dynamischen Bedingungen. Zum Einsatz kamen zwei Varianten des Polestar 4: der Rear Motor sowie der Dual Motor mit Performance-Paket.